Unsere Engagementfelder

Zeit schenken – Sinn stiften:
Carpe Diem und das Ehrenamt

In diesen Zeiten erleben wir, wie wir Menschen wieder neu zusammenrücken. Auch wenn es physisch gerade ganz das Gegenteil ist. Soziale Distanz ist das Stichwort dieser Zeitenwende.

Doch unter der Oberfläche passiert etwas. Und nicht nur dort.
Wir Menschen haben wieder mehr begonnen, achtsamer miteinander umzugehen, und helfen einander auf eine neue, alte Art und Weise. Ob unter Nachbarn, die Jüngeren den Älteren, die, die was haben denen die wenig haben. Familien haben mehr „Quality-Time“ mit ihren Kindern. Auch die Pfarrei engagiert sich und hört nach, was gebraucht wird und wer unterstützen kann.

So fragte schon Markus 10,51 „Was soll ich Dir tun?“ Mit dieser, am einzelnen Menschen interessierten Frage bietet Jesus uns eine Grundlage an, fragt und fordert uns auf.
Sollten auch Sie das Gefühl bekommen, sie möchten sich sozial engagieren, melden Sie sich gerne bei uns. Früher war es so, dass Kirche seine Gottesdienste feierte und die Ehrenamtlichen halfen. Was musste getan werden – treue Helfer taten es, und tun dies bis heute.

Diesen Menschen gebührt ein sehr großes, demütiges Dankeschön. Was wäre Kirche ohne seine Ehrenamtler?! DANKE! VIELMALS!
Zeiten ändern sich. Nicht nur durch Corona. Die Gesellschaft hat sich entwickelt und mit ihr die Menschen. Man tut heute nicht mehr automatisch das, was Pfarrer und Papst einem sagen. Menschen sind heute freier und selbstbestimmter. Sie reflektieren das Geschehen um sich herum. Sie bilden sich ihr eigenes Urteil und handeln in der Regel danach.

Durch diese Bewusstseinsveränderung entdecken wir immer mehr, was wir selber wirklich wollen und was uns gut tut. Manche nennen es Perspektivwechsel. Nicht mehr von außen wird etwas vorgegeben, sondern von innen heraus kommt der Gedanke und ein Handlungsimpuls. Zeitgleich bildet sich im stillen Inneren die Frage, wer wir wirklich sind und was wir mögen. Was sind meine Interessen, was kann und tue ich gerne, was wollte ich schon immer einmal ausprobieren? Woran habe ich Freude? Wofür übernehme ich auch gerne Verantwortung?

Das Bistum Essen sagt hierzu, dass dies das Charisma eines Menschen ist. Die Gesellschaft nennt es Persönlichkeitsentwicklung. Es ist Seelenentwicklung.

Vielleicht mögen auch Sie in diesen Zeiten einmal etwas tiefer in sich hineinhorchen. Wer weiß, was da von innen antwortet und Ihnen zuflüstert: „……….“? Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

Wenn auch Sie nach dieser Zeitenwende mithelfen möchten, dann melden Sie sich. Wir können gerne auch vorab miteinander telefonieren und gemeinsam darüber nachdenken, wo Ihre Fähigkeiten und Interessen liegen. Vielleicht gibt es ja Ideen und Impulse, die Sie und wir gemeinsam umsetzen können. Sie sehen täglich in ihrem Viertel, was gebraucht wird. Was könnte man tun und wobei würden Sie und auch Freunde und Bekannte gerne mitmachen? Damit Christentum und Pfarrei vor Ort und somit der Stadtteil sich entwickeln können in ein gutes 21. Jahrhundert…. Vielleicht kommt es ja gerade auf Ihre neue Idee drauf an, die für Ihr Quartier dann den Unterschied macht….
Vielleicht ein konkretes Beispiel:
Es gibt Menschen, die verfügen über handwerkliches Geschick. Sie arbeiten gerne mit Materialien, mögen auch gerne Ordnung halten und haben den Wunsch, dass um sie herum alles läuft und funktioniert. Falls Sie ein solcher Mensch sind, könnten Sie die Gemeinschaft z.B. unterstützen, dass für die Gottesdienste und andere Veranstaltungen die Kirchen gut ausschauen. Das, was man noch nicht weiß, das kann man in einer kleinen Fortbildung lernen. Sollten Sie daher merken, dass dies etwas für Sie ist, fühlen Sie sich herzlich eingeladen, uns als Hausmeister und/oder Küster zu unterstützen.

Oder ein anderes Beispiel:
Der zwei Mal im Jahr erscheinende Pfarrbrief Quadrat mit vielen interessanten Neuigkeiten aus dem christlichen Leben und dem Stadtteil wird von fleißigen Helfern in die Briefkästen der Pfarrmitglieder verteilt. In diesen Zeiten haben wir uns, leider, und zum ersten Mal, für eine reine Online-Ausgabe entschieden. Sie ist auf der Internetseite der Pfarrei zu sehen. Sie kann auch gut zum Beispiel für Menschen, die nicht so vertraut sind mit Computern und Technik, ausgedruckt werden. Nach den Sommerferien gibt es dann wieder die nächste gedruckte Quadrat-Ausgabe. Und vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, der sich weiterhin engagieren möchte und seinen Nachbarn „umme Ecke“ die Hefte in die Briefkästen stecken mag. Etwa bei einem kleinen, schönen Abendspaziergang in milder Sommerluft, dann, wenn die Welt wieder etwas normaler ticken wird.

Wir danken Ihnen jedenfalls sehr herzlich fürs einmal darüber nachdenken, ob auch Sie sich sozial engagieren möchten! Carpe Diem.