Nach den Tagen der Begegnung sind unsere Pilger seit Dienstagmorgen in Panama City, um die zentralen Veranstaltungen des Weltjugendtags zu besuchen und die Stadt zu entdecken. Papst Franziskus ist vor Ort, um mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu feiern. Er bat auf Twitter „für diesen wunderbaren und wichtigen Moment des Weges der Kirche zu beten“.

Dienstagmorgen ging es für die Pilgergruppe aus unserem Ruhrbistum zum ersten Mal nach „Ciudad de Panamá“ – Panama City. Die Stadt bietet neben einer beeindruckenden, modernen Skyline auch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Gebäuden aus der Kolonialzeit.

Die Skyline Panamas

Die Skyline von Panama-City | Foto: Susen Walter

Eröffnung mit dem Bischof von Panama

Die Pilger besuchten erst ein Jugendfestivals, bevor Dienstagabend die Eröffnungsmesse des Weltjugendtag anstand. Unter freiem Himmel feierte der Erzbischof von Panama, José Domingo Ulloa Mendieta, mit zehntausenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus aller Welt die Eröffnung – begleitet von heißen Temperaturen und einem bunten Fahnenmeer. Ein eindrucksvoller Tag für die Pilger. „Es war ein sehr anstrengender Tag. Schön, aber sehr anstrengend.“, berichtet Susen.

Zehntausende Pilger aus aller Welt

Zehntausende Pilger aus aller Welt | Foto: Susen Walter

Kontrast zwischen Moderne und Armut

Am Mittwoch stand Sightseeing auf dem Plan. In der Altstadt teilten sich die Pilger in Kleingruppen auf und machten sich eigenständig auf den Weg. So besichtigten sie unterwegs verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie den Platz der Unabhängigkeit (Plaza de la Independencia), die Ruine des Klosters Santo Domingo, aber auch die Kirche Franz von Assisi (Iglesia San Francisco de Asís), die als eine der schönsten Kirchen Panamas gilt.

Im Laufe des Tages ging es auch durch das Bankenviertel mit der unbeschreiblichen Skyline Panamas. Der Kontrast liegt hier nur Straßen nebeneinander: das großstädtische und moderne Bankenviertel mit den Wolkenkratzern und ein paar Straßen weiter heruntergekommene Häuser. „Es war total beeindruckend diesen Bruch zu sehen“, berichtet Susen.

Pilger aus aller Welt heißen Papst willkommen

Der nächste Tag wurde etwas ruhiger angegangen: Essen und Bummeln im Einkaufszentrum vor Ort, bevor es in die Innenstadt ging. Unsere Pilger haben sich in die Schlange eingereiht, um auf das Veranstaltungsfeld zu kommen, wo wenig später Papst Franziskus feierlich empfangen werden sollte. Genau pünktlich haben sie es auf das Gelände geschafft. „Und dann ist er tatsächlich an uns vorbei gefahren – ungefähr drei Meter von uns entfernt!“, freuen sich Rebekka und Susen über die Begegnung. Ein kurzes Video gibt es auch:

Pizza, Pasta, Panama

„Dann sind wir zur Pizzeria gegangen und haben Bischof Overbeck getroffen und mit ihm italienisch gegessen“, berichtet Susen weiter. So kamen bei Pizza, Pasta und kühlen Getränken Bischof Overbeck und die Pilger ins Gespräch über Gott und die Welt. Am Tag darauf – am Freitag – kam der Bischof in die Unterkunft nach Chapala. Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es dann eine Katechese und einen Gottesdienst gab.

Die Pilger beim Essen mit Bischof Overbeck

Die Pilger beim Essen mit Bischof Overbeck | Foto: Susen Walter

Gestern stand für die Pilger die Wanderung zur Vigilfeier, ein Abendgebet mit dem Papst, an. Die Pilger übernachteten die Nacht zum Sonntag unter freiem Himmel, bevor heute feierlich die Abschlussmesse mit Papst Franziskus stattfindet – zusammen mit vielen zehntausenden Pilgern aus aller Welt.

 

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