Liturgie zum 7. Sonntag der Osterzeit

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7. Sonntag der Osterzeit

Lesung aus der Apostelgeschichte.

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Sie alle verharrten einmütig im Gebet.

Gedanken zum Sonntag

Liebe Schwestern und Brüder!

„Als Jesus in den Himmel aufgenommen war …“ – Mit diesen Worten beginnt die heutige Lesung aus der Apostelgeschichte. Wir haben vor ein paar Tagen das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Was bedeutet das für uns? Hat Jesus die Welt verlassen, indem er zum Vater „heimkehrte“? Überlässt er sie ihrem Schicksal? Bleiben wir sozusagen verwaist, ganz auf uns allein gestellt, zurück? Nein, das sicher nicht, denn wir erfahren immer wieder Jesu Nähe und Gegenwart, wenn wir beten.

Dennoch gilt, dass er uns Verantwortung übertragen hat: Für die Welt, in der wir leben, für uns selbst und unser Wachsen im Glauben, für unsere Schwestern und Brüder, die Kirche und unsere Gemeinde. Rechtfertigen wir das Vertrauen, das er in uns setzt? Vertrauen wir – so wie die Freunde Jesu damals darauf – dass Jesus auch die Mitte unseres Lebens ist. Lassen wir uns stärken durch den Hl. Geist und bitten wir, dass die Kraft dieses Geistes in unserem Leben viel Raum bekommt und wirken kann.

Gebet des Tages

Guter Gott, ich stelle dir die Menschen vor, die auf der Suche nach einer fruchtbaren, liebenden Beziehung enttäuscht werden. Viele Alleinstehende sind einsam und fühlen sich unfähig zu einer Freundschaftsbeziehung auf Dauer; Verheiratete sind in ihrer Ehe gescheitert und gehen getrennte Wege. Viele Kinder finden keinen Zugang zu ihren Eltern – und viele Eltern haben Angst vor ihren Kindern bekommen. Heile die Wunden derer, die sich zutiefst verletzt, abgewiesen, unverstanden oder gar ausgenützt fühlen. Erweise ihnen deine heilende Liebe, und zeige ihnen den Weg zu Vergebung und Versöhnung. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Segensbitte

Bitten wir Gott nun um seinen Segen für die kommende Woche, das Pfingstfest und auch für den Alltag unseres Lebens:

Der gute Gott, der uns vertraut, segne und behüte uns.
Der gute Gott, der uns durch und durch kennt,
lasse sein Angesicht über uns leuchten.
Der gute Gott, der uns Zutrauen schenkt,
erhebe sein Angesicht auf uns.

So segne und begleite uns der uns liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Hl. Geist.

Für das Pastoralteam St. Nikolaus und St. Johann Baptist

Norbert Scheuren
Pastor

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