Und da ist schon unser letzter Tag angebrochen – das ging mal wieder rasend schnell. Ein wenig müde und mit einem Rest Schlafsand in den Augen trafen wir uns zum letzten Mal zum Morgenimpuls und spielten Schlangenfangen. Dabei schafften wir es allerdings nicht ganz, alle Müdigkeit zu vertreiben.

Beim letzten Frühstück wurde trotzdem ziemlich viel gesprochen: über die letzten Tage, wann man sich wieder trifft und dass die Ferien leider schon fast vorbei sind. Dann ging es ans Koffer packen, Zimmer fegen und Wagen beladen, wo alle kräftig mitgeholfen und mit angepackt haben.

Bis zum Mittagessen nutzen wir noch das trockene Wetter und spielen draußen. Das Umkickspiel wurde natürlich wieder lautstark eingefordert. Dem Wunsch kommen wir doch gerne nach.

Aber auch unsere Frisbee haben wir natürlich eingepackt und konnten die bunte Scheibe so im Kreis hin und her werfen. Wer die beste Wurftechnik oder den weitesten Wurf hat verraten wir allerdings nicht.

Aktuell wird übrigens gerade Verstecken gespielt. In allen Variationen und mit verschieden vielen Suchern/Fängern. Klassiker kommen eben immer gut an.

Nach dem Mittagessen werden wir uns dann auf den Weg Richtung Ruhrgebiet machen – wir hoffen, dass wir dem Stau entkommen. Und dann werden sicherlich alle Kinder und auch die Leiter ins Bett fallen – und ganz lange schlafen. Das gehört aber eben auch dazu.

Übrigens wurden wir gefragt, was es bedeutet, Gruppenleiter zu sein:
Gruppenleiter sein bedeutet, dass man niemals schläft (ein Auge und ein Ohr sind immer offen).
Es bedeutet, dass man immer gut auf seine Kids Acht geben muss.
Es bedeutet, dass man Kummerkasten für jeden ist.
Es bedeutet, dass man selber noch einmal zum Kind wird.
Es bedeutet, dass man sich manchmal ziemlich zum Affen macht (bei Spielen und bei Tänzen auf dem Flur).
Es bedeutet, dass man manchmal auch der Moralapostel sein muss (so wirklich schimpfen mussten wir aber nie).
Es bedeutet, das man viele Stunden Arbeit in eine solche Fahrt steckt (vorher, währenddessen und auch nachher).
Gruppenleiter sein bedeutet aber auch, dass man Zeit mit tollen Menschen verbringt.
Es bedeutet, dass man manche Dinge und Orte nochmal ganz neu entdeckt.
Es bedeutet, dass man fürchterlich stolz ist, wenn die Gruppe von der Herbergsleitung gelobt wird.
Es bedeutet, dass man die Gewalt über die Musik hat.
Es bedeutet, dass man einen großen Platz im Herzen frei hat.
Und vor allem bedeutet Gruppenleiter sein, dass man immer wahnsinnig viel Spaß hat und ständig lacht.

Bleibt uns nur noch eins: Danke sagen.
Danke an alle Teilnehmer für ihren Elan, die Motivation und dass sie immer für alles zu haben waren. Danke, dass wir uns immer auf euch verlassen können.
Danke an die Leiter (zwei haben wir da ganz besonders im Sinn) fürs Vorbereiten, Mitfahren, Durchführen und für alle Spontanität. Wir wüssten nicht, was wir ohne euch alle (und auch die, die dieses Mal leider nicht dabei sein konnten) machen würden.
Danke an alle Eltern für das Vertrauen, dass wir die Rasselbande wieder einmal mitnehmen konnten.
Und zuletzt Danke an alle, die diese Fahrt unterstützt und möglich gemacht haben. Danke für alle Arbeit, die Spenden und die Gebete.

Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr! Glück auf! Herbst!

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