Einladung zur Pfarrversammlung am Mittwoch, 12. Dezember 2018

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+++ WICHTIGE INFORMATION +++
Bustransfer zur Pfarrversammlung im Stoppenberger Schulzentrum

Damit die Entfernung zum Schulzentrum am Stoppenberg niemanden vom Besuch der Pfarrversammlung am Mittwoch, 12. Dezember, abhält, pendeln am Abend zwei Busse zwischen den Kirchen der Pfarrei und dem Gymnasium Im Mühlenbruch.

Bus 1 fährt um 18.50 Uhr ab Herz Mariä (Heßlerstraße 235) und um 19.00 Uhr ab St. Johann Baptist (Johanniskirchstraße).

Bus 2 startet um 18.50 Uhr in Herz Jesu (Hövelstraße vor dem Paul-Humburg-Gemeindehaus), ist gegen 19.00 Uhr an St. Hedwig (Rahmstraße Ecke St. Hedwig) und um 19.15 Uhr an St. Johann Baptist.

Nach der Veranstaltung starten beide Busse gegen 22.00 Uhr am Stoppenberger Schulzentrum und fahren ihre Stationen in umgekehrter Reihenfolge an, um die Gäste der Pfarrversammlung wieder nach Hause zu bringen.

In der Diskussion um die Zukunft des Marienhospitals und unserer Kirche St. Johann Baptist gehen wir jetzt den nächsten Schritt.

Am Mittwoch, 12. Dezember 2018 laden der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat zur einer weiteren Pfarrversammlung ein. Dann wollen wir neben der Diskussion im Plenum in verschiedenen thematischen Gesprächsforen mit Fachleuten und Vertretern verschiedener Institutionen möglichst viele der aktuellen Fragen beantworten, die aufgeworfenen Themen diskutieren und gemeinsam an Perspektiven für den Standort St. Johann Baptist arbeiten.

Unter anderem wird ein Jurist Fragen zur Arbeit des Kirchenvorstands (KV) und zur Neuwahl des KV beantworten, ein Historiker aus dem Bistumsarchiv erläutert Details zur umstrittenen Schenkungsurkunde von Johannes Lindemann aus dem 19. Jahrhundert und Vertreter des Krankenhaus-Betreibers Contilia werden die bei der letzten Pfarrversammlung aufgeworfen Fragen zu den Klinik-Bauplänen und zu einer neuen Gemeindekirche im Krankenhauskomplex beantworten. Außerdem stehen Vertreter von Bistum, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat bereit, um über Zeitpläne, über „wer wusste wann was?“ und über die Auswirkungen auf unser Votum im Pfarreientwicklungsprozess zu sprechen. Andere Gesprächsforen schauen noch weiter nach vorne und diskutieren, wie während der Bauphase der Übergang für die St. Johann-Baptist-Gemeinde am besten gestaltet werden kann – und welche Rolle die Ökumene und die anstehende Pfarrei-Fusion bei diesen Überlegungen spielen. Und nicht zuletzt wird es auch ein Gesprächsforum geben, in dem die Frage diskutiert wird, wie wir in unserer Pfarrei miteinander umgehen, welche Kultur wir uns für das Miteinander in St. Johann Baptist wünschen.

Um diesem Ziel gerecht zu werden, treffen wir uns diesmal nicht in unserer Pfarrkirche, sondern im Gymnasium des Schulzentrums Am Stoppenberg, Im Mühlenbruch 51. Die Pfarrversammlung beginnt um 19.30 Uhr und endet um 22.00 Uhr. Einlass ist ab 19.00 Uhr.

Dass die Pfarrversammlung diesmal im Stoppenberger Gymnasium tagt, ist sicherlich außergewöhnlich, liegt aber nur daran, dass für das gewählte Veranstaltungsformat alle Altenessener Möglichkeiten ausgeschöpft waren. Das zunächst angefragte ehemalige Walter-Wolf-Gemeindezentrum (Bürgerzentrum KD11/13) hat sich als zu klein herausgestellt. Das Leibniz-Gymnasium, mit dessen Räumlichkeiten unsere Pfarrei bereits bei einer anderen Pfarrversammlung gute Erfahrungen gemacht hat, hat uns für den 12. Dezember abgesagt. Und auch weitere von uns angefragte Orte wie das Berufsförderungszentrum an der Altenessener Straße oder die Gesamtschule Nord in Vogelheim waren entweder nicht verfügbar oder hatten letztlich doch keine geeigneten Räumlichkeiten. Auch das Kolpinghaus verfügt zwar über einen großen Saal, aber nicht über die weiteren benötigten Räume mit ausreichenden Sitzplätzen.

Doch diese Räume benötigt das gewählte Format der Veranstaltung. So soll sichergestellt werden, dass die vielen, in den vergangenen Tagen aufgeworfenen Fragen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen jeweils fachgerecht beantwortet werden. Außerdem erhoffen sich Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, dass in diesen thematisch orientierten Gesprächsforen sich deutlich mehr Menschen engagieren und zu Wort kommen als dies in der Plenums-Situation bei der vergangenen Pfarrversammlung in der Pfarrkirche möglich war. Im Übrigen bleibt auch bei dieser Form der Pfarrversammlung nichts im Verborgenen: Am Ende des Abends werden die Ergebnisse aller Gesprächsforen wieder im Plenum zusammengetragen und dokumentiert.

Mahnwache vor der Kirche St. Johann

Fast zeitgleich zur Pfarrversammlung lädt die Initiative „Rettet St. Johann“ am Mittwochabend zu einer Mahnwache an unserer Pfarrkirche ein. Ab 19.00 Uhr sind auf dem Kirchplatz vor St. Johann Gebet, Gesang und eine Menschenkette geplant.

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6 Kommentare

  1. So langsam entsteht bei mir der Eindruck, das wir die GEMEINDE und selbst der KV nur noch Randfiguren und Marionetten in einem schlechten Spiel sind!! Das Bistum und die Contiliaguppe spielt meiner Meihnung ein falsches Spiel mit seinen “Schäfchen”!! Man sollte sich auch im Bistum an die Gebote halten. Du sollst nicht lügen denn nicht die GEMEINDE (laut WAZ) hat vergebens einen Saal gesucht, sondern das Bistum. Wir die Gemeinde möchten nicht in Kleingruppen unsere Antworten auf unsere Fragen bekommen, sondern in der Kirche, da wo eine lebendige Gemeinde ihre Wurzeln hat!!!!!!!!!

    Anja Leusch

  2. Ich befürchte, dass der morgige Tag (Mittwoch, 12.12.2018) ein Disaster und vorläufiger Tiefpunkt für unser Gemeindeleben in St. Johann werden kann. Egal was man morgen macht, es wird irgendwie (gefühlt) falsch sein.

    Zum einen sollte man an der offiziellen Pfarrversammlung teilnehmen, weil man dort ja auch weitere Informationen u.a. des Bistums und der “Contilia” erhalten wird.

    Auf der anderen Seite glaube und weiß ich aber auch, dass sich viele Menschen unserer Gemeinde auch zu der morgigen Veranstaltung der Initiative “Rettet St. Johann” hingezogen fühlen. Die Initiative hat ja durchaus berechtigte Fragen gestellt, die von vielen Menschen in der Gemeinde und im Stadtteil geteilt werden. Zudem möchten viele Menschen morgen noch nicht darüber sprechen, wie z.B. der Übergang für die Gemeinde während der Bauphase gestaltet werden oder wie eine Gemeindekirche im Krankenhauskomplex aussehen kann. Ihnen geht es aktuell zunächst darum, wie man den Abriss der Kirche evtl. vermeiden und gleichzeitig doch einen wichtigen und notwendigen Krankenhausneubau realisieren kann. Deshalb lehnen viele Menschen das morgige gewählte Forum der Pfarrversammlung wohl auch ab.

    Es wird deshalb morgen wahrscheinlich zwei Parallelveranstaltungen geben, die aus der Sicht der jeweils Verantwortlichen auch ihre Berechtigungen haben. Das Resultat wird nur sein, dass weiterhin nur nebeneinander und nicht miteinander gesprochen wird.

    Das zerreißt mich innerlich und führt bei mir zu schlaflosen Nächten. Der Riss in der Gemeinde wird wahrscheinlich morgen größer werden und wird sich möglicherweise auch durch Familien und Freundeskreise ziehen. Die ganze Entwicklung ist zutiefst bedauerlich! Gemeinde im Ausnahmezustand!!

    Ich wünsche mir, dass alle Seiten angehört und ernst genommen werden und das ein respektvoller Umgang gepflegt wird. Dies schließt eine streitbare und kontroverse Diskussion nicht aus! Wir sind es unserer Gemeinde und allen Menschen, die sich engagieren (egal auf “welcher Seite”), schuldig! Hoffentlich gelingt uns dies – ich hoffe es so sehr!

  3. Christina Sieweke am

    Vielen Dank für die Einladung. Wird es einen Shuttleservice für weniger mobile Gemeindemitglieder geben?

    • mm
      Michael Beck am

      Es wird einen Shuttel-Service von St. Johann nach Stoppenberg und abends natürlich auch wieder zurück geben. Details dazu werden noch bekannt gegeben!

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