Bistum und Contilia informieren in Zeitschrift über Altenessener Krankenhaus-Projekt

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Unter dem Titel „Zukunft im Essener Norden“ informieren Contilia und das Bistum Essen an diesem Wochenende in einer Informations-Zeitschrift über den geplanten katholischen Krankenhaus-Neubau in Altenessen.

In Interviews und Berichten, mit Skizzen und kurzen Statements stellt das Heft die aktuellen Planungen für das Krankenhaus dar, das ab 2025 auf dem Gelände des heutigen Marienhospitals und der benachbarten Pfarrkirche St. Johann Baptist entstehen soll. Im Mittelpunkt stehen die Argumente, die die Pfarrei bewogen haben, durch den geplanten Verkauf ihrer Kirche den Weg für das größere und moderne Krankenhaus frei zu machen.

Die Broschüre geht aber auch auf den anstehenden Abschied von der Pfarrkirche ein und beleuchtet die Perspektive der neuen Kirche, die in dem Klinik-Neubau entstehen wird. Auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Projekt, die in der Pfarrei aktuell zu vielen Diskussionen und Spannungen führen, finden in dem Heft Platz. „Zukunft im Essener Norden“ liegt ab Samstag, 16. März in den Kirchen der Pfarrei St. Johann Baptist aus und kann ab diesem Zeitpunkt auch auf der Themenseite zum Krankenhausneubau heruntergeladen werden. Außerdem erreicht es als Beilage des „Nordanzeigers“ alle Altenessener Haushalte.

Tipp der Redaktion:
Alle Infos zum Krankenhaus-Projekt finden Sie auf unserer Themenseite:
www.johannbaptist.de/krankenhausneubau

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1 Kommentar

  1. Andreas Bradel am

    Ausgelöst durch die 20-seitige Broschüre mit dem Thema „Zukunft im Essener Norden – Informationen zum Krankenhaus-Projekt in Altenessen“, die dieser Tage in zigfacher Auflage über die verschiedensten Wege in den nördlichen Essener Stadtteilen verteilt worden ist, entflammen derzeit wieder Diskussionen um die bauliche Situation auf den Flächen des heutigen Marienhospitals Essen-Altenessen nebst der benachbarten Fläche der Kirche St. Johann Baptist Altenessen.

    Auch die bauliche Situation um das direkt benachbarte Grundstück des Altenheims St. Monika spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Dabei gilt es so gut wie sicher, dass das Altenheim weiterhin bestehen bleibt.

    Womit der Betreiber und die Bewohner des Altenheims aber auf jeden Fall rechnen müssen, wenn man sich die Animation des neuen Krankenhausgebäudes in der weiter oben angesprochenen 20-seitigen Broschüre, die am Wochenende vom Bistum Essen und von der Contilia GmbH herausgegeben worden ist, ansieht, ist eine unmittelbare bauliche Nähe des Krankenhauses zu dem Altenheim.

    Es wird in Zukunft nicht mehr solche Grünflächen zwischen Krankenhaus und Altenheim geben, wie wir sie heute kennen. Das geplante mehrstöckige Krankenhaus wird sehr nah an das Altenheim heranrücken, so dass der Blick der Bewohner auf eine riesige Wand sowie ein mehrgeschossiges Parkhaus fallen wird. Zudem wird die Belastung durch die Abgase der an- und abfahrenden Fahrzeuge, die das Parkhaus nutzen, enorm höher ausfallen, als wir es heute an dieser Stelle gewohnt sind. Da das Parkhaus mehrgeschossig ist, dürften die Bewohner des Altenheims auch in den obersten Etagen mit den Autoabgasen direkt konfrontiert werden.

    Der Wohnwert des Altenheims wird, zumindestens in Teilbereichen, stark an Attraktivität verlieren.